Motorsport

Historischer Motorsport


Der BMW 3.0 CSL gilt als erstes Produkt der späteren BMW Motorsport GmbH, damals noch eine Abteilung von BMW,
und kann somit als der allererste „M“-BMW bezeichnet werden. Der Wagen trug auch bereits die Farben der späteren M-GmbH.

Die Rennversion des E9-CSL leistete 1974 durch Hubraumerhöhung auf 3498 ccm und einen Vierventilzylinderkopf 440 PS bei 8500 U/min,
beschleunigt in 4,0 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h.
Die Version für die Rennsaison 1976 erzielte dann mittels Vierventiltechnik und Turboaufladung eine Motorleistung,
wie sie vorher nur vom Porsche 917 turbo erreicht worden war und die mit Beginn der Turbo-ära erst allmählich
in der Formel-1 Einzug halten sollte: 800 PS. Durch das dabei entstehende enorme Drehmoment war die Belastungsgrenze
des Getrag-Fünfganggetriebes erreicht, auch konnte die Leistung kaum mehr auf den Boden gebracht werden: 0-100 km/h in 3,5 Sekunden
und eine Höchstgeschwindigkeit von 308 km/h. Mit solcher Motorleistung war die Höchstgeschwindigkeit mangels
eines geeignet angepassten Sechsganggetriebes drehzahl- und nicht fahrwiderstandslimitiert: Vollgaspassagen auf langen Geraden
hätten den Motor des Renn-CSL mit überdrehzahl zerstört. Dem schwedischen Rennfahrer Ronnie Peterson (1944-1978)
sollen bei einem Tempo von über 250 km/h beim Beschleunigen
noch die Räder durchgegangen sein,
weshalb auch ein Reifensatz nur 64 km lang hielt. 


Nur 844mal gebaut wurde das Modell 2.5 CS im Zeitraum von 1974 bis 1975.
Der 150 PS starke Zweieinhalbliter war das Einstiegsmodell und äußerlich nur an den fehlenden
Stoßstangenhörnern hinten sowie dem Schriftzug von den großen Dreilitermodellen zu unterscheiden.
Doch auch der kleine Sechszylinder war sportlich zu fahren: In 9,9 Sekunden beschleunigt das Fahrzeug
mit Schaltgetriebe auf 100 km/h, erst bei prestigeträchtigen 200 km/h war die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Mit dem Erscheinen der ersten 6er Reihe von BMW (Baureihe E24) im Jahr 1976 war den CSL-Rennsportwagen
zwar die Werksunterstützung entzogen worden. Und wenn auch das relativ schwere Nachfolgemodell sehr erfolgreich war,
so stellten doch die CSL-Erfolge privater Teams das Licht des 6ers anfangs massiv in den Schatten,
als Alpina mit Dieter Quester 1977 den Europameistertitel holte.
Selbst 1978 gab sich der E9 noch immer nicht geschlagen,
als Umberto Grano in einem Luigi-CSL die Meisterschaft gewann.


Tourenwagen

Tourenwagen Classics, Tourenwagen Revival, AVD Oldtimer Grand Prix, Jim Clark Revival, wir nehmen an verschiedenen
Veranstaltungen in ganz Europa Teil. Ein Besuch bei uns im Motorhome lohnt sich!

Tourtenwagen Classics, als Serie für Privat- und Gentlemendriver konzipiert sind hier insbesondere die ehemaligen Profis der DTM willkommen.
Authentizität, Historie, aber auch aktuelle Zweikämpfe sollen das Publikum begeistern und eine neue Bühne
für privaten Breitensport abseits der bekannten Serien des historischen Motorsports stellen.

Das sportliche Reglement sieht die Möglichkeit vor, dass Besitzer des Fahrzeuges und Co. (ggf. Profi oder Ex-Profi, der das Fahrzeug
zeitgenössisch bewegt hat) sich im Rahmen
eines Pflichtboxenstopps ablösen.

Einzelnennung sind natürlich ebenso möglich.

Die Renndauer beträgt jeweils 40 Minuten. Pflichtboxenstopp für einen möglichen Fahrerwechsel – zwischen der 15. und 30. Minute.
Eine Mindeststoppzeit wird vorgeschrieben. Tanken und Reifenwechsel sind verboten. Pro Wettbewerb sind zwei Qualifyings
(je 20 min pro Fahrer) verpflichtend und ein freies Training optional.


Neben originalen Rennfahrzeugen sind auch originalgetreue Nachbauten (Repliken) mit Gruppe H Spezifikation zugelassen,
vorausgesetzt das Fahrzeug entspricht dem ehemaligen Erscheinungsbild der DTM (1984-1994) bzw. STW (1994-2000).

Die Form und Größe von Karosserie sowie Anbauteilen müssen in der o.g. Epoche aktiv gefahren sein (also dem Original entsprechen).
Das Fahrzeugdesign ist offen. Pflichtwerbung ist vorgeschrieben. Moderne, aerodynamische Veränderungen sind nicht erlaubt.


Restauration eines BMW E9 Coupe für den Renneinsatz


Bilder vom DTM Finale 2018 am Hockenheimring